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19.02.2016, 10:50 Uhr
Patienten- und Pflegebeauftragter Imhof zieht Zwischenbilanz
Abgelehnte Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und Probleme in der Kommunikation zwischen Arzt und Patient - hauptsächlich aus diesen beiden Gründen wenden sich Patienten an Hermann Imhof, MdL. Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung hat nach zwei Jahren eine Zwischenbilanz gezogen.
Hermann Imhof, MdL
„In Gesprächen mit Vertretern der Kassen, der Kammern, der Verbände sowie allen Trägern von Pflegeeinrichtungen spreche ich Probleme direkt an“, sagte er im Ausschuss für Gesundheit und Pflege.

Gerade im Pflegebereich erreichten ihn oft verzweifelte Angehörige, die sich in den immer komplexeren Regelungen nicht mehr zurecht finden. „Viele haben eine wahre Frageodyssee hinter sich und ich bin für sie die letzte Hoffnung.“ Diese Menschen benötigten eine unkomplizierte und effektive Beratung vor Ort, so Imhof, die alle Fragen abdecke. „Es darf nicht sein, dass die Angehörigen mehr Zeit mit der Bewältigung von Papierkram verwenden als mit der Betreuung ihrer Liebsten.“

Unter den rund 80 Anfragen, die ihn jeden Monat erreichen, seien auch Patienten, bei denen etwa ein Behandlungsfehler nicht eindeutig bewiesen werden könne. Imhof schlägt für diese Fälle die Einführung eines Patientenentschädigungs- und Härtefallfonds vor. „Die Bayerische Staatsregierung wird dazu eine Bundesratsinitiative starten“, kündigte er an.

   
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